Ein Verdacht zerstört das Vertrauen
Ronny (38) ist seit vier Jahren mit seiner Freundin Marie zusammen. Besonders nach der Geburt seiner Tochter im letzten Jahr fühlte er sich glücklich. Doch plötzlich änderte sich vieles: Marie wurde distanzierter, kam häufiger später nach Hause und hatte immer eine Ausrede.
Als Ronny schließlich in ihrer Unterwäsche auffällige Spuren entdeckt, wächst sein Verdacht: Marie könnte ihn betrügen. Ein Spermaspurentest soll Gewissheit bringen und verändert sein Leben.
Interview mit Ronny
Therese: Ronny, deine Freundin hat sich seit der Geburt eurer Tochter verändert. Was ist passiert?
Ronny: Marie hat sich seit der Geburt stark distanziert. Jedes Mal, wenn sie einkaufen ging, kam sie später nach Hause. Sie hatte immer eine Ausrede: mal sprang das Auto nicht an, mal gab es Stau oder die Schlange an der Kasse war zu lang. Mir fiel auf, dass das nur an bestimmten Tagen passierte. Dazu kam, dass wir seit vier Monaten keinen Sex mehr hatten. Alles in allem machte mich das sehr stutzig.
Auffällige Spuren in der Unterwäsche
Therese: Du hast in Maries Unterwäsche „auffällige Spuren“ gefunden. War dein erster Gedanke, dass sie dich betrügt?
Ronny: Ja, ich vermutete, dass es Sperma sein könnte, war mir aber nicht sicher. Mir war bewusst, dass es auch Körperflüssigkeit von ihr selbst sein könnte.
Therese: Was hast du dann gemacht?
Ronny: Ich habe im Internet recherchiert. Es gab nur zwei Möglichkeiten: ein Test zu Hause oder im Labor. Ich entschied mich nach unserem Telefonat für einen Test im Labor.
Moralische Zweifel und letzte Hoffnung
Therese: Ich erinnere mich, du warst am Telefon sehr durcheinander. Hast du den Test als letzte Möglichkeit gesehen, um dir Klarheit zu verschaffen?
Ronny: Einerseits hatte ich moralische Bedenken, ihre Unterwäsche testen zu lassen. Andererseits war ihr Verhalten der Auslöser dafür, dass ich mich unsicher und hintergangen fühlte. Das Gefühl der Ungewissheit hat mich zerstört. Der Test war für mich die letzte Möglichkeit.
Das Ergebnis: Untreue bestätigt
Therese: Du hast Maries Slip eingeschickt. War das Testergebnis positiv oder negativ?
Ronny: Leider positiv. Samenflüssigkeit wurde gefunden. Da wir seit vier Monaten keinen Sex hatten, konnte es nur von jemand anderem stammen. Ich verzichtete deshalb auf eine zusätzliche DNA-Analyse. Ich hatte recht: Sie hat mich betrogen.
Vom Spermatest zum Vaterschaftstest
Therese: Wie ging es danach weiter?
Ronny: Ich war schockiert, auch wenn ich es schon geahnt hatte. Unsere Tochter war erst zehn Monate alt, und Marie ging in dieser Zeit fremd – ohne Verhütung. Ich begann mich zu fragen, ob sie schon vor der Schwangerschaft untreu war.
Therese: Du hast dann Kontakt zu mir aufgenommen und einen Vaterschaftstest angefragt. Das war sicher keine leichte Entscheidung?
Ronny: Ganz und gar nicht. Die Vorstellung, dass meine Tochter nicht mein Kind sein könnte, brach mir das Herz. Aber ich hatte ein Recht darauf es zu wissen und sie ebenfalls.
Die bittere Wahrheit
Therese: Was ergab der Vaterschaftstest?
Ronny: Die Vaterschaft war ausgeschlossen. Ich war nicht der Vater. Meine Welt zerbrach in tausend Stücke. Marie gestand, dass sie es von Anfang an vermutete. Aber die Ehrlichkeit kam zu spät. Wir trennten uns. Heute kann ich damit umgehen und hoffe, dass mir so etwas nie wieder passiert.
Rückblick
Therese: Bereust du es, dass du zuerst einen Spermaspurentest und dann einen Vaterschaftstest gemacht hast?
Ronny: Nein. Natürlich war es schmerzhaft, aber es hat mir Klarheit gegeben. Und wie man so schön sagt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Rechtliche Hinweise
Wer wie Ronny Gewissheit sucht, stößt schnell auf die Frage, was rechtlich erlaubt ist.
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Spermaspurtests: Diese können in Österreich und Deutschland diskret über Labore gebucht werden. Sie liefern zwar Ergebnisse, gelten aber nicht als medizinisch-diagnostische Produkte.
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Vaterschaftstests in Österreich: Heimliche Tests sind problematisch. Private Analysen sind möglich, jedoch nicht vor Gericht verwertbar. Für rechtlich verbindliche Ergebnisse muss ein Gericht den Test anordnen.
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Vaterschaftstests in Deutschland: Noch strenger geregelt. Ein DNA-Test ohne Einwilligung der Mutter (und des Sorgeberechtigten) ist nach dem Gendiagnostikgesetz verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Nur gerichtliche Gutachten sind verbindlich.
Fazit: Für private Klarheit sind Tests möglich, für rechtliche Sicherheit führt der Weg nur über das Gericht.
Zuletzt aktualisiert am: September 2025
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Therese Kersten
Inhaberin und Gründerin „Die Treuetester“
„2008 verliebte ich mich und musste eines Tages feststellen, wie schmerzhaft Liebe sein kann. Wenn man betrogen wird, dann fühlt es sich an, als würde alles, was man über die Jahre hart aufgebaut hat, wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Die Liebe, das Vertrauen, die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft – alles nur noch Luft. Doch mit der Enttäuschung kam die Idee, „Die Treuetester“ zu gründen. Seitdem beschäftige ich mich mit den Themen Treue und Beziehungen und versuche meinen Kunden hauptsächlich eines zu geben: die langersehnte Gewissheit auf die quälende Frage, ob der Partner treu ist.“
Therese Kersten